„Wie werde ich bei Google besser gefunden?“ lautet eine der häufigsten Fragen, die mir in meiner Beratungs­praxis gestellt werden. Darauf gibt es keine einfache Antwort. Statt dessen gibt es ein ganzes Bündel an Maßnahmen, die auf Ihrer Website umgesetzt sein sollten, wenn Sie besser gefunden werden wollen.

Jede seriöse Form der Suchmaschinenoptimierung ba­siert auf diesen Maßnahmen. Wer die folgenden Tipps konsequent anwendet, ist be­reits den meisten seiner Wettbewerber weit voraus und hat beste Chancen auf gute Platzierungen in den Sucher­gebnissen.

Was benötigen Sie für gute Positionen in den Such­maschinen?

Suchmaschinenoptimierung – auch SEO genannt – um­fasst grundsätzlich zwei Bereiche: die Onpage-Optimie­rung und die Offpage-Optimierung.

Was soll die Onpage-Optimierung erreichen?

Die Suchmaschine wird technisch in die Lage versetzt, Ihre Website komplett zu durchsuchen und zu erfassen.

Besucher sollen den passenden hochwertigen Content zu ihren Suchanfragen finden und sich entsprechend Ih­rer Zielsetzung auf der Website verhalten.

Was soll die Offpage-Optimierung erreichen?

Ihre Website wird im Internet so vernetzt, dass die Such­maschinen ihr möglichst große Bedeutung zuschreiben. Zudem wird ein fortwährender Strom neuer Besucher generiert.

Wie fängt man an?

Der erste Schritt ist immer die Onpage-Optimierung.

Dabei wird dafür gesorgt, dass die technischen Voraus­setzungen stimmen. Dass der Content den Erwartungen der Besucher entspricht. Dass eine logische Besucher­führung Besucher auf der Website hält und sie zur ge­wünschten Handlung führt.

Der zweite Schritt ist dann die Offpage-Optimierung.

Dabei geht es darum, Ihre Website im Internet und in den sozialen Medien bekannt zu machen und gut zu ver­netzen.

Auf geht’s!

#01: Ihre Website muss den Bedürfnissen Ihrer Besu­cher dienen.

Besucher, die keine passenden Inhalte finden, verlassen eine Website meistens innerhalb von Sekunden und si­gnalisieren Google damit: Diese Website passt nicht gut zum genutzten Suchbegriff.

Im Ergebnis wird die Seite von der Suchmaschine schlechter im Ergebnislisting platziert.

Bieten Sie also Inhalte, die dafür sorgen, dass Ihre Besu­cher lange auf Ihrer Website bleiben. Das kön­nen Texte sein, Bilder, Videos oder Podcasts.

Die Zeit, die Besucher auf der Website verbringen, ist für Google ein wichtiger Indikator. Aus längerer Verweildau­er wird eine höhere Qualität einer Website abgeleitet.

Um gute Positionen bei Google zu erreichen, sind inter­essante Inhalte für Ihre Zielgruppe also Pflicht. Für die Konvertierung von Besuchern zu Interessenten und Kun­den sowieso.

#02: Ermitteln Sie die Suchbegriffe Ihrer potenziellen Kunden.

Kennen Sie die Suchbegriffe, mit denen Ihre potenziellen Kunden im Internet suchen? Ganz sicher?

Die richtigen Keywords zu kennen, ist der wichtigste Fak­tor für den Erfolg Ihrer Website.

Vermutungen oder Ahnungen helfen hier nicht weiter. Wenn Sie Ihre Website um die falschen Suchworte her­um aufbauen, werden Sie keinen Erfolg damit haben.

Einer der ersten Schritte beim Erstellen einer Unterneh­menswebsite ist deshalb die Recherche der wirklich rele­vanten Suchbegriffe.

Eine Anleitung dazu finden Sie hier: http://www.bondzio.de/suchbegriffe-finden/

#03: Richten Sie für jeden wichtigen Suchbegriff eine eigene Unterseite ein.

Eine erfolgreiche Website deckt ein Bündel verwandter Suchbegriffe ab, die unter verschiedenen Aspekten um das Kernthema der Site kreisen.

Diese Keywords sollten Sie nicht alle auf derselben Seite unterbringen. Richten Sie statt dessen für jeden Begriff eine eigene Unterseite ein, die für ein Suchwort opti­miert ist.

Benennen Sie jede Unterseite am besten nach dem je­weiligen Suchbegriff. Also z.B. /suchbegriff.htm oder
/suchbegriff/.

Bei zusammengesetzten Suchbegriffen nutzen Sie bitte den Bindestrich – keinen Unterstrich und auch kein Leer­zeichen.

Eine korrekte Seitenbezeichnung ist dann z.B. /ein-lan­ger-suchbegriff.htm oder /ein-langer-suchbegriff/.

#04: Bauen Sie eine verständliche Navigation auf.

Kreativität ist eine tolle Sache. Wenn es jedoch um die Usability einer Website geht, also darum, wie gut Besu­cher mit Ihren Webseiten zurechtkommen, ist Kreativität fehl am Platz.

Denn Menüpunkte mit ungewöhnlichen Bezeichnungen sorgen meist nur für Verwirrung.

Aus gutem Grund haben sich Standards für die Navigati­on von Webseiten entwickelt. Nutzen Sie deshalb besser Klassiker wie „Über uns“, „Leistungen“ oder „Kontakt“, wenn Sie Ihre Menüpunkte benennen.

Auch der Menüpunkt „Home“ ist nicht überflüssig, son­dern ermöglicht bei komplexen Webpräsenzen, immer wieder an einen definierten Punkt zurückzukehren. Wer es besonders gut machen will, verlinkt zusätzlich sein Logo mit der Homepage.

Für komplexe Websites kann sich das Einrichten einer „Brotkrumennavigation“ empfehlen, die Besuchern hilft, den aktuellen Klickpfad nachzuvollziehen.

#05: Sorgen Sie für eine nachvollziehbare URL-Struk­tur.

Als URL bezeichnet man die Web-Adresse einer be­stimmten Unterseite Ihres Webauftritts.

Die URL der Homepage ist beispielsweise www.ihre-do­main.de.

Die URL einer Unterseite, die für den Suchbegriff „unter­seite“ optimiert ist, wäre dann idealerweise www.ihre-domain.de/unterseite/ oder www.ihre-domain.de/unter­seite.htm oder ähnlich.

Vernünftige Content-Management-Systeme erlauben es, URLs von Hand zu „designen“ oder erstellen automatisch „sprechende URLs“, die SEO-Anforderungen entspre­chen.

Wenn Ihr Content Management System das nicht kann, ist es Zeit, sich davon zu verabschieden.

Denn gute URLs sind für den Menschen und für die Suchmaschine nützlich.

Nehmen wir als Beispiel eine Unterseite, die sich mit dem Thema „Kunden gewinnen im Internet“ befasst. Eine gute URL sieht dann zum Beispiel so aus:
www.ihre-domain.de/kunden-gewinnen-im-internet/

Vorteil 1: Es sind Suchbegriffe enthalten, die auch im Text dieser Unterseite vorkommen. Das hilft dabei, bei Google besser platziert zu werden.

Vorteil 2: Bereits die URL verrät potenziellen Be­suchern, worum es geht.

Eine URL wie z.B. www.ihre-domain.de/index.php?pa­geid=124 leistet beides nicht.

#06: Reduzieren Sie Verzeichnis-Ebenen.

Ordentlichen Menschen ist es ein Graus, wenn hunderte von Dateien unsortiert im selben Ordner liegen.

Widerstehen Sie trotzdem der Versuchung, Inhalte in all­zu tiefe Verzeichnis-Ebenen zu sortieren.

Denn das führt dazu, dass die URL länger wird, z.B. so: www.ihre-domain.de/verzeichnis/unterverzeichnis/noch-ein-unter­verzeichnis/suchbegriff/

Schon diese Länge ist ungünstig, da die Dichte des Such­begriffs in der URL abnimmt.

Zudem wertet Google auch die Verzeichnistiefe aus und schließt daraus, dass ein tief in Ordnern verstautes Do­kument wohl we­niger wichtig ist.

Und jeder / steht nun mal für eine weitere Ordnerebene.

#07: Nutzen Sie den <title>-Tag.

Der <title>-Tag gehört in den Head-Bereich Ihrer Websi­te. Sie sehen ihn, wenn Sie den Quelltext einer Seite an­zeigen lassen:
Firefox: Menü Extras – Webentwickler – Seitenquelltext an­zeigen
Safari: Menü Entwickler – Seitenquelltext einblenden
Internet Explorer: Rechter Mausklick – Quellcode anzeigen

In den <title>-Tag gehört ein kurzer Text, der gleich zu Beginn den Suchbegriff enthält, für den die Seite opti­miert ist. Dieser Text sollte neugierig machen und zum Klicken animieren. Länge: bis zu 60 Zeichen.

Warum ist der <title>-Tag so wichtig? Der Text, der dort drin steht, wird in den Suchergebnissen oft (nicht immer) als fett gedruckte Titelzeile angezeigt. Sie können also durch spannende Formulierungen Klicks generieren.

Da jede Unterseite für andere Suchbegriffe optimiert sein soll, bekommt auch jede ihren eigenen <title>-Tag.

#08: Nutzen Sie den <description>-Tag.

Der <description>-Tag hat ebenfalls seinen Platz im Head-Bereich jeder Unterseite Ihres Webauftritts.

Im <description>-Tag bringen Sie eine kurze Zusammen­fassung unter, die beschreibt, worum es auf der je­weiligen Seite geht. Länge: bis zu 160 Zeichen.

Der Suchbegriff, für den die jeweilige Seite optimiert ist, gehört in diesem Text möglichst weit nach vorne. An­sonsten sollten Worte genutzt werden, die auf der jewei­ligen Webseite auch vorkommen.

Da jede Unterseite in punkto Inhalt einzigartig sein muss, gilt das auch für die <description>-Tags.

Die Beschreibung, die im <description>-Tag steht, wird von Google oft als der Textausschnitt verwendet, der im Suchergebnis-Listing angezeigt wird.

Verlassen können Sie sich darauf aber nicht, denn die Suchmaschine ist dazu übergegangen, selbsttätig Aus­schnitte aus dem Text der Website zu ziehen, die zur Suchanfrage passen.

#09: Zeichnen Sie Überschriften richtig aus.

Viele Webdesigner machen Überschriften einfach fett und groß.

Das sieht dann richtig aus, ist aber falsch.

Denn HTML bringt ein komplettes Auszeichnungssystem für Überschriften mit sich.

Mit dem <h1>-Tag wird genau eine einzige Überschrift ausge­zeichnet, die wichtigste auf der Seite. Idealerweise ent­hält diese Überschrift den Suchbegriff, für den die je­weilige Unterseite optimiert ist.

Headlines mit <h2>-Tags darf es häufiger auf der Seite geben. Auch hier kann man mal den Suchbegriff unter­bringen.

Ansonsten gibt es noch <h3>, <h4>,etc. Kann man nut­zen, muss man nicht. Achten Sie auf jeden Fall dar­auf, dass Auszeichnungen hierarchisch sinnvoll sind.

Wichtig: Lassen Sie bitte Headline-Tricksereien per CSS. Also z.B. suchmaschinenoptimierter Text als <h1> ausge­zeichnet, aber ganz win­zig versteckt. Und dafür ein anderer Text als <h3> ausgezeichnet, aber optisch als wichtigste Überschrift hervorgehoben.

Es spricht manches dafür, dass Google diese Spielchen mittlerweile erkennt.

#10: Bleiben Sie bei der Suchbegriffdichte in einem vernünftigen Rahmen.

Die Suchbegriffdichte beschreibt, wie oft ein Suchbegriff auf einer Seite vorkommt. Vergessen Sie dabei die früher gern angegebenen Prozentzahlen.

Gehen Sie einfach davon aus, dass ein Suchwort mindes­tens einmal auf eine Seite gehört und auch ein paar Male zusätzlich verwendet werden kann.

Wichtiger als die schiere Masse von Keyword-Nennun­gen ist inzwischen eine semantische Vielfalt.

So zeichnen sich „echte“, nicht ausschließlich für SEO ge­schriebene Texte dadurch aus, dass hier ein Suchbegriff typischerweise durch viele ähnliche und ergänzende Be­griffe begleitet wird.

Schreiben Sie Ihre Webtexte einfach basierend auf Ihrem Sachverstand für Ihre potenziellen Kunden ohne zu sehr an Suchmaschinen zu denken und Sie können davon ausgehen, alles richtig gemacht zu haben.

#11: Strukturieren Sie Webtexte für bessere Lesbar­keit.

Speziell durch die Smartphones haben sich bei vielen Menschen neue Lesegewohnheiten entwickelt, die Sie berücksichtigen sollten.

So empfinden viele Menschen stark strukturierte Texte als angenehmer zu lesen.

Nutzen Sie deshalb viele Zwischenüberschriften. Idealer­weise sind diese so aufgebaut, dass es genügt, die Zwi­schenüberschriften zu scannen, um den groben Inhalt der Seite zu erfassen.

#12: Nutzen Sie interne Verlinkungen.

Wenn Ihre Website sehr viele Unterseiten hat, werden diese nicht alle als Menüpunkt im Menü untergebracht werden können.

Verlinken Sie deshalb von anderen Unterseiten auf sol­che Sei­ten, die keinen eigenen Menüpunkt haben.

Die Wichtigkeit von Unterseiten bemisst Google danach, wie viele Klicks man von der Startseite aus benötigt, um die Seite zu erreichen. Optimal ist ein Klick.

Aus diesem Grund empfiehlt sich die Nutzung einer HTML-Sitemap, die alle Links einer Website enthält. Da­mit ist jede Unterseite maximal zwei Klicks von der Ho­mepage entfernt.

#13: Verlinken Sie Ihre Inhalte intern mit „sprechen­den“ Linktexten.

Interne Verlinkungen aus Ihren Texten heraus sind ein wichtiges Instrument, um Besucher tiefer in Ihre Website zu ziehen und die Verweildauer zu erhöhen.

Achten Sie dabei darauf, dass der Linktext erklärt, wo der Link hinführt und dass er den richtigen Suchbegriff für diese Unterseite enthält.

So ist beispielsweise ein Linktext „Hier mehr Info“ wenig hilfreich, wenn der Link auf eine Unterseite zu Tapeten verweist.

Besser wäre dann z.B. der Linktext „Weitere Tapeten ent­decken“.

Vorsicht: Während solche Keyword-Verlinkungen intern in Ordnung sind, sollten sie bei externen Links von ande­ren Web­sites nur sehr sparsam eingesetzt werden.

#14: Bezeichnen Sie Bilder richtig.

Wenn Sie auf Ihrer Website Bilder nutzen, achten Sie darauf, den entsprechenden Alt-Text richtig auszufüllen.

Eine kurze Beschreibung, die den Suchbegriff der jeweili­gen Unterseite enthält, ist hier genau richtig.

Übrigens darf auch der Dateiname des Bildes den Such­begriff enthalten ...

#15: Vermeiden Sie Duplicate Content.

Duplicate Content bedeutet, dass derselbe Inhalt mehr­mals im Internet vorkommt.

Google mag Duplicate Content nicht und wertet Kopien im Ranking ab.

Deshalb ist es auch so sinnlos, einfach Texte von ande­ren Websites zu klauen.

Duplicate Content kann aber auch auf Ihrer eigenen Website entstehen, ohne dass Sie es bemerken.

Schuld sind dann häufig Content-Management-Systeme, die nicht verhindern, dass derselbe Inhalt unter verschied­enen URLs abrufbar ist.

Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr CMS zumindest „ka­nonische URLs“ nutzt – zu erkennen am Tag „rel=canoni­cal“.

Mehr Infos zum Thema finden Sie hier: http://www.website-optimieren.com/was-ist-duplicate-content-und-was-hilft-dagegen/

#16: Grenzen Sie mobile Endgeräte nicht aus.

Smartphones und Tablets werden immer häufiger ver­wendet, um Websites zu besuchen. Das gilt sowohl für B-to-B- als auch für B-to-C-Märkte.

Wer Webseiten hat, die auf diesen mobilen Endgerä­ten nicht oder fehlerhaft dargestellt werden, verzichtet auf rund 20 % seiner potenziellen Besucher. Die Zahl variiert je nach Branche, steigt aber seit Jahren kontinuierlich an.

Achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Website sich im Hinblick auf Displaygrößen re­sponsiv oder adaptiv ver­hält oder dass an Mobilgeräte eine spezielle Version aus­geliefert wird.

#17: Verwenden Sie eine XML-Sitemap.

Eine XML-Sitemap listet alle Unterseiten Ihrer Website auf und folgt dabei einem standardisierten Schema.

Der Suchmaschine Google hilft die XML-Sitemap dabei, die Struktur einer Website zu verstehen und alle Unter­seiten in den Index aufzunehmen.

Allerdings ist Google etwas wählerisch, wenn es um die Annahme von XML-Sitemaps geht. In den Google Web­master Tools können Sie deshalb Ihre Sitemap vorab tes­ten. (Menüpunkt Crawling -> Sitemaps)

Wenn Ihr CMS das Erstellen von XML-Sitemaps nicht un­terstützt und es auch kein Plugin gibt, bieten sich diverse kostenlose Online-Tools an, zum Beispiel das hier: https://www.xml-sitemaps.com/

#18: Nutzen Sie eine eigene Fehlerseite.

Immer wieder kommt es vor, dass Besucher über falsche URLs auf Ihre Website kommen.

Im Normalfall gibt der Server dann eine unschöne Feh­lermeldung aus und der Besucher ist weg.

Besser: Sie richten sich eine eigene Fehlerseite ein, die sogenannte 404-Seite.

Diese hat den Look Ihrer restlichen Website und verfügt über die komplette Navigation. Zudem kann sie dem Be­sucher gleich eine Alternative zur Suchanfrage oder ein Suchfeld anbieten.

Besucher, die sonst weg wären, halten Sie so mit ho­her Wahrscheinlichkeit auf Ihrer Website.

Wie eine Fehlerseite eingerichtet wird, hängt von Ihrem Content Management System ab. Manche CMS erlauben das Einrichten einer Fehlerseite im Admin-Bereich. In WordPress kann man alternativ die Datei „404.php“ be­arbeiten. Wenn in Ihrem Fall beides nicht möglich ist, googeln Sie mal nach „.htaccess 404“.

#19: Achten Sie auf die robots.txt.

Mit Hilfe der Datei robots.txt lassen sich Bereiche der Website vom Indexieren ausschließen. Wenn diese Datei auf Ihrem Server vorhanden ist, schauen Sie besser mal, was drinsteht.

Denn schon mancher hat mit der robots.txt Teile seiner Website vom Durchsuchen ausgeschlossen und sich dann ge­wundert, dass über Google nicht alles ge­funden wird.

Auch sollten Sie darauf achten, dass nicht die CSS- und JS-Dateien ausgeschlossen werden. Dies kann dazu führen, dass Google Ihre Website insgesamt abwertet.

Der Grund: Mit CSS und JS lässt sich die optische Darstellung einer Website steuern, hier kann man entsprechend tricksen. Wer diese Dateien verbergen möchte, wird deshalb wohl seinen Grund dafür haben, denkt Google.

Bessere Alternative zu robots.txt: Sperren Sie einzelne Seiten durch diesen Eintrag im Head-Bereich: .

#20: Sorgen Sie für kurze Ladezeiten Ihrer Website.

Wenn Ihre Website zu lange braucht, bis alles geladen ist, springen viele ungeduldige Besucher sofort ab.

Für Ihre Platzierungen bei Google ist diese Ungeduld ver­heerend. Denn Google schließt daraus: Die Website ent­spricht nicht den Erwartungen der Besucher.

Es ist deshalb sehr wichtig, alles für kurze Ladezeiten der eigenen Website zu tun.

Worauf es dabei vor allem ankommt, lesen Sie hier: http://www.bondzio.de/ladezeit-optimieren-geschwindigkeit-checken/

#21: Tracken Sie Ihre Besucher.

Wer ernsthaft Kunden mit seiner Website gewinnen will, muss mit Analyse-Software arbeiten.

Warum das so ist und welche Tracking-Software Sie nut­zen sollten, lesen Sie hier: http://www.bondzio.de/taugt-ihre-website-zur-kundengewinnung/

#22: Starten Sie aktiv den Dialog.

Die meisten Besucher Ihrer Website kommen zufällig vorbei und tauchen später nie wieder auf.

Wenn Sie mit Ihrer Website Kunden gewinnen wollen, müssen Sie dafür sorgen, dass von diesen flüchtigen Kontakten verwertbare Spuren bleiben.

Richten Sie dazu viele Kontaktmöglichkeiten auf Ihrer Website ein – am besten auf jeder Unterseite – und for­dern Sie Besucher mit Call-to-Action-Elementen zum Handeln auf.

Auch niedrigschwellige Angebote sind ideal für den Erst­kontakt. Das kann zum Beispiel ein kostenloser Check sein oder ein Begrüßungsangebot zum Sonderpreis.

Wichtig ist, dass es zunächst mal zu einer Kontaktauf­nahme kommt. Ihre hochpreisigeren Angebote können Sie dann später immer noch verkaufen.

Damit Sie auch an denen dranbleiben können, die noch ganz zu Beginn der Informationsphase sind, sollten Sie Besucher als Abonnenten eines Newsletters gewinnen.

Bieten Sie dazu beispielsweise im Tausch gegen die E-Mail-Adresse ein kostenloses Whitepaper oder E-Book an.

Sie können dann diese Person immer wieder mal mit in­teressanten Informationen versorgen und im Laufe der Zeit vom Interessenten zum Kunden zu entwickeln.

Dazu setzen Sie einen Follow-Up-Autoresponder ein, der vorbereitete Informationen nach Zeitplan versendet.

Ein guter Follow-Up-Autoresponder, den man auf dem eigenen Server installiert, ist arpReach.

Wer es gerne unkomplizierter hat, nutzt Online-Lösungen wie AWeber oder Klick-Tipp.

#23: Verschaffen Sie sich Sichtbarkeit im Web.

Die ersten 22 Tipps befassten sich mit der Thematik On­page-Optimierung, also mit Maßnahmen, die Sie auf der eigenen Website durchführen.

Wenn auf der Website alles perfekt ist, geht es an das zweite wichtige Aufgabenfeld: Die Offpage-Optimierung. Diese umfasst hauptsächlich Maßnahmen, die Ihnen da­bei helfen, Links von anderen Websites auf Ihre Website zu erhalten.

Während man bei der Onpage-Optimierung die komplet­te Kontrolle hat, entgleitet diese bei der Offpage-Opti­mierung weitgehend. Man ist sehr auf andere Menschen angewiesen, was dafür sorgt, dass viele die Offpage-Op­timierung nicht mögen und sich davor drücken.

Doch ohne vernünftige Offpage-Optimierung werden Sie keinen Erfolg im Internet haben.

#24: Warum sind externe Links so wichtig?

Die Suchmaschine Google ist mit einem Marktanteil von weit über 90 % wahrscheinlich auch für Sie der wichtigs­te Lieferant von Website-Besuchern.

Google hat von Anfang an die Anzahl und Qualität von externen Links, die eine Website auf sich vereinigen kann, als Indikator für die Qualität der Website genom­men.

Auf Basis dieser Technologie gelang es der Suchmaschin­e, in kürzester Zeit zur Nummer 1 aufzusteigen.

Obwohl das Verfahren eine Menge Nachteile hat – zum Beispiel kann es durch SEOs relativ leicht ausgetrickst werden – gehören die externen Links noch immer zu den wichtigsten Rankingfaktoren einer Website.

Der Aufbau von qualitativ hochwertigen Links ist deshalb weiterhin die wichtigste Aufgabe in der Offpage-Optimie­rung.

#25: Wie baut man eine gute externe Verlinkung auf?

Nicht jeder Link von einer anderen Website ist ein guter Link.

Die Qualität eines Links steigt, wenn die verlinkende Website thematisch sehr nah am Thema Ihrer Website ist und wenn sie hochwertige Inhalte bietet.

Die Qualität eines Links steigt zudem mit der Reputation der verlinkenden Website.

Dafür ist beispielsweise entscheidend, welche Stellung die Website innerhalb ihres Segments hat. Wie viele Le­ser sie kontinuierlich anziehen kann. Und wie schwer es ist, einen Link von dieser Website zu erhalten.

Denn für externe Links gilt: Je schwerer es ist, sie zu er­ringen, desto wertvoller sind sie.

#26: So erkennen Sie gute Websites für Ihre Links.

Wenn Sie gute Websites für Ihre Links suchen, stellen Sie sich vorab zwei Fragen:

Bietet die Website Inhalte, die für Ihre Zielgruppe in­teressant sind? Und ist die Qualität der Inhalte hoch?

Wenn diese zwei Punkte gegeben sind, lohnt es im Nor­malfall, sich um einen Link von dieser Website zu bemü­hen.

Natürlich gibt es noch weitere Indikatoren für die Quali­tät von Websites.

Beispielsweise das Alter der Website. Eine alte Website ist immer attraktiver als eine gerade erst eingerichtete.

Oder die Zahl der eingehenden Links. Eine Website, die viele hochwertige Links erhält ist ebenfalls attraktiver.

Doch diese Faktoren sind eher untergeordnet.

Wirklich wichtig sind die zwei Punkte da oben.

#27: Wie wird ein externer Link aufgebaut?

Jeder Link hat ein Linkziel – das ist beispielsweise Ihre Homepage oder eine Unterseite Ihres Webauftritts.

Jeder Link hat auch einen Linktext. Der Linktext ist der Text, den man anklicken kann. Oft ist er durch eine Un­terstreichung hervorgehoben oder durch eine andere Farbe.

Früher war es eine gute Idee, als Linktext seine wichtigs­ten Suchbegriffe zu verwenden.

Machen Sie das heute bitte nicht mehr. Google wertet den übertriebenen Gebrauch von Suchbegriffen in exter­nen Links ab.

Ihre Linktexte sollen deshalb natürlich wirken. Ein Link­text darf also auch mal „Hier klicken“ heißen. Oder nur Ihren Firmennamen enthalten.

Am besten geben Sie bei externen Links den Webmas­tern anderer Websites keinen Linktext vor. Dann ergibt sich ganz automatisch die gewünschte natürliche Vielfalt an Linktexten.

#28: Wo sollten externe Links platziert sein?

Bestimmte Positionen von externen Links sind besser als andere.

Ungünstig sind Links im Footer von Webseiten. Oder in Sidebars.

Ebenfalls ungünstig sind Links auf Seiten, auf denen sie mit vielen anderen Links stehen.

Optimal sind Links aus Texten heraus, in denen es um das Thema der Seite geht, auf die verlinkt wird. Dabei sollte der Link möglichst weit vorne im Text stehen und der erste Link sein.

Noch besser ist es, wenn die jeweilige Unterseite dann innerhalb der Website auch besonders gut vernetzt ist.

Es gibt noch diverse andere Indikatoren für optimal plat­zierte Links. Aber wenn Sie zu wählerisch sind, wird es schwer, überhaupt externe Links zu erhalten.

Also nicht übertreiben ...

#29: Vermeiden Sie häufige Fehler beim Linkaufbau.

Was einfach ist, scheint vielen attraktiv. Das gilt leider nicht für die Offpage-Optimierung.

Alle naheliegenden und einfach erscheinenden Maßnah­men sollten Sie deshalb direkt vergessen. Oder zumin­dest nur einen ganz winzigen Teil Ihrer Zeit in so etwas investieren.

Vergessen Sie Webkataloge: Ausnahmen können Webkat­aloge mit hoher Bedeutung für Ihre Branche sein. Und einen Eintrag bei DMOZ dürfen Sie auch an­streben.

Vergessen Sie Linktauschseiten: Massenhafter Link­tausch bringt nichts. Tauschen Sie nur, wenn dieser Tausch für Ihre Besucher einen echten Mehrwert dar­stellt.

Vergessen Sie Forenspam: Es bringt nichts, in Foren stumpfsinnig seine Links zu posten. Außer Ärger und manchmal Anwaltskosten. Sinnvoll kann aber sein, sich als Experte in Foren aktiv zu betätigen. Dann ist auch ein Link aus dem Profil oder aus der Signatur ok.

Vergessen Sie Kommentarspam: Wer in Blogs kommen­tiert, nur um seine Links zu hinterlassen, tut sich keinen Gefallen. Der Link wird meist direkt entwertet oder schnell gelöscht. Wenn Sie schon kommentieren wollen, dann mit wert­vollen Beiträgen, die Ihr Expertenwissen mit anderen tei­len.

Vergessen Sie schlechte Blogs und Artikelverzeichnisse: Schnell zusammengeschmierte Artikel in verwaisten Blogs oder Artikelver­zeichnissen platzieren, wird Ihre Website nicht ernsthaft nach vorne bringen. Gut dage­gen sind Gastartikel in hochwertigen Blogs oder Online-Medien, die für Ihre Zielgruppe relevant sind.

#30: Verbreiten Sie Ihre hochwertigen Inhalte im Web.

Wenn Sie gute Inhalte haben, sollten sie dafür sorgen, dass andere diese Inhalte finden.

Es kann deshalb sinnvoll sein, Accounts bei Google+, Fa­cebook, Twitter, Linkedin, Xing und anderen sozialen Netz­werken zu unterhalten. Dort können Sie neue inter­essante Inhalte promoten und zum Weiterlesen auf Ihre Website verweisen.

Es kann auch sinnvoll sein, auf Ihre Inhalte in Foren oder der Kommentarspalte von Blogs hinzuweisen. Dann muss der Inhalt aber echten Mehrwert im Hinblick auf die Nut­zer bieten. Sonst ist es doch nur wieder billiger Spam.

Es kann ebenfalls sinnvoll sein, Betreiber von Blogs oder Redakteure von Online-Medien zu kontaktieren und auf interessante Inhalte hinzuweisen. Das setzt aber voraus, dass die Inhalte wirklich deutlich überdurchschnittlich sind.

Auch Pressemitteilungen können ein guter Weg für den Linkaufbau sein. Dabei erhält man Links nicht nur aus Presseportalen, sondern unter Umständen auch aus On­line-Medien, die die Pressemeldung übernehmen. Vor­aussetzung dafür ist dann natürlich eine ent­sprechende Qualität der Nachricht.

#31: Vermeiden Sie auch hier Duplicate Content.

Manche halten es für eine gute Idee zum Linkaufbau, In­halte von der eigenen Website auch auf anderen Websi­tes zu veröffentlichen.

Das sollten Sie besser nicht tun, denn so produzieren Sie schädlichen Duplicate Content. (Siehe auch #15).

Wenn Sie einen Artikel also in der Zweitauswertung nut­zen wollen, werden Sie sich die Mühe machen müssen, diesen komplett umzuschreiben.

Noch besser schreiben Sie einen komplett neuen Artikel zu diesem Thema.

#32: Liefern Sie kontinuierlich neue gute Inhalte.

Wenn Sie noch keins haben, denken Sie darüber nach, Ihre Website um ein Blog zu erweitern.

Veröffentlichen Sie dann regelmäßig neue Artikel mit Mehrwert für Ihre Zielgruppe.

Jeder Blogartikel wird automatisch zu einer neuen Unter­seite Ihres Webauftritts, die bei Google neue Besucher generiert.

Die Zahl Ihrer Besucher steigt kontinuierlich, die Zeit der Beschäftigung mit Ihrer Website nimmt ebenfalls zu. Das führt dazu, dass Google Ihre Website für immer wichti­ger hält.

Wenn Sie noch weiter gehen wollen, dann gehen Sie Ko­operationen ein, schreiben Sie zum Beispiel Gastartikel für Blogs oder Online-Magazine.

#33: Entwickeln Sie Inhalte als Linkköder.

Linkköder sind Inhalte, die so attraktiv sind, dass sie qua­si wie von selbst Links anziehen.

Das können überragend gute Anleitungen oder Checklis­ten sein.

Das können besonders unterhaltsame oder lehrreiche Videos sein.

Das können kostenlose Tools sein oder praktische Hilfen wie ein kostenloser Impressumsgenerator, den manche Rechtsanwälte anbieten. Den erzeugten Impressumstext darf man dann benutzen, wenn man aus seinem Impress­um einen Link auf den Anwalt setzt.

Auch Gewinnspiele eignen sich als Linkköder.

Linkköder bringen in den meisten Fällen einen sehr ho­hen Aufwand mit sich, können aber auch über­ragende Sichtbarkeit generieren.

Wenn der Linkköder verfängt. Denn das klappt nicht im­mer so, wie man es sich vorstellt.
Bleiben Sie dran.

Der Weg nach oben kann lang sein.

Wenn Sie bei Null anfangen, kann Sie das je nach Intensi­tät des Wettbewerbs viele Jahre und noch mehr Euro kosten.

Leichter wird es, wenn Sie zu Beginn zusammengesetzte Suchbegriffe wählen oder Ihre Tätigkeit um einen loka­len Aspekt ergänzen. „Maler Flensburg“, um mal ein Bei­spiel zu nennen. Oder „Heilpraktikerin Lüneburg“.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf Ihrem Weg nach oben!