Bloggen empfehle ich fast jedem, der mit seiner Unternehmens-Website bei Google besser von Neukunden gefunden werden möchte. Dafür sprechen eine Menge Gründe. Doch es gibt auch einen, der dagegen spricht.

Beim Bloggen geht es nicht um Narzissmus, sondern um Neukunden

Der wichtigste Grund, einen Unternehmensblog zu starten: Ein Blog ist ein perfektes Instrument zur Akquisition von Neukunden.

Denn er liefert den potenziellen Kunden die Informationen, die diese momentan benötigen.

Mit guten Inhalten animiert er dazu, immer mal wieder auf Ihrer Business-Website vorbei zu schauen.

Und er baut Sie mit der Zeit in den Augen der Leser als glaubwürdigen Experten auf.

Ganz nebenbei verhilft ein Blog Ihrer Website auch noch zu besseren Positionen bei Google. Und sorgt so für kontinuierlich steigende Besucherzahlen auf Ihrer Website.

Ein Unternehmensblog beantwortet die Fragen Ihrer potenziellen Kunden dann, wenn sie gestellt werden

Wer eine Problemlösung sucht oder etwas kaufen möchte, befragt zunächst einmal Suchmaschinen. Das gilt in jeder Branche.

Diese allerersten Fragen werden auf den meisten typischen Unternehmens-Websites nicht beantwortet. Entsprechend tauchen diese Sites dann bei solchen Suchen auch nicht in der Suchmaschine auf.

Wenn Ihr Corporate-Blog dagegen Content zu diesen Themen enthält, gehören Sie zu denen, die gefunden werden, wenn potenzielle Kunde gerade beginnen, sich mit einem Thema zu beschäftigen.

Sie sind damit frühzeitig präsent und haben viele Gelegenheiten, sich im besten Licht zu präsentieren, bis es irgendwann zu einer Kaufentscheidung oder Auftragsvergabe kommt.

Mit einem Unternehmensblog werden Sie zu einem Experten.

Auch wenn Sie sich selbst vielleicht gar nicht als Experte sehen: Im Vergleich zu Ihren Kunden sind Sie ganz sicher einer.

Und auch im Vergleich zu Ihren Wettbewerbern, die auf den eigenen Websites überhaupt nichts vom eigenen Expertenwissen raus lassen.

Wenn Sie auf Ihrem Unternehmensblog Expertenartikel für Ihre Kunden schreiben, werden Sie als Experte wahrgenommen werden. Ein Experte, der nicht nur viel weiß, sondern der auch so nett ist, sein Wissen zu teilen.

So bauen Sie über die Zeit Vertrauen auf und sorgen dafür, dass Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit den Auftrag bekommen, wenn es so weit ist.

Mit einem Unternehmensblog kann Ihre Website zur wichtigsten Informationsquelle Ihrer Branche werden

Nein, ich bin nicht größenwahnsinnig.

Tatsächlich liegt aber die Messlatte in den meisten Branchen nicht besonders hoch. Wer Fragen hat, findet dort oft wenig hilfreiche Antworten.

Es ist nicht schwer, dann mit der eigenen Website einen neuen Standard zu setzen.

Wer sich einen Blog-Artikel pro Woche vornimmt, kann es in vielen Fällen in einem Jahr zumindest in die Top-3 seiner Vergleichsgruppe schaffen.

Jeder Blogartikel ist eine weitere Besucherquelle

Mit jedem Blogartikel fügen Sie Ihrer Website eine weitere Unterseite hinzu.

Diese Unterseite können Sie für ein bestimmtes Suchwort oder eine Suchphrase optimieren.

Damit haben Sie gute Chancen, künftig für noch mehr Suchbegriffe gefunden zu werden. Und noch häufiger auf Seite 1 – oder sogar Position 1 – bei Google zu stehen.

Denn Google liebt Websites, die immer wieder neuen Content zu einem Themenfeld bieten und so organisch wachsen.

Während die Zahl der Artikel in Ihrem Blog wächst, wächst auch die Zahl der Besucher Ihrer Website.

Ein Blog ist deshalb ein ganz wichtiger Baustein der Suchmaschinenoptimierung (= SEO).

Mit einem Corporate Blog binden Sie Besucher an Ihre Website

Eines der größten Probleme beim Online-Marketing: Erstbesucher kaufen oder bestellen fast nie direkt. In vielen Fällen wird Ihr Unternehmen zügig vergessen und ist nicht mehr präsent, wenn eines Tages eine Kaufentscheidung fällt oder ein Auftrag vergeben wird.

Kein Wunder: Websites, die nie neuen Content präsentieren, bieten ja auch keinen Anreiz, mal wieder vorbei zu schauen.

Mit einem Unternehmsblog sieht das schon besser aus.

Noch besser: Bieten Sie Ihren Besuchern an, sich in Ihren Newsletter einzutragen, um als erste über neue Blogartikel informiert zu werden.

So bleiben Sie an den Interessenten dran und verhindern, dass Sie vorzeitig in Vergessenheit geraten.

Ihr Corporate Blog ist die ideale Basis für Ihre Social Media Aktivitäten

Social Media kann für manche Unternehmen attraktiv sein. Nicht für alle.

Wer aus Social Media den maximalen Nutzen ziehen will, nutzt es so, dass er immer die Kontrolle behält.

Das bedeutet: Basismedium für Ihren Content ist Ihre eigene Website, Ihr Unternehmens-Blog.

Die Social-Media-Kanäle nutzen Sie lediglich als Zweitauswertung dieses Contents.

Der große Vorteil: Ihr Social Content arbeitet dann nicht nur über Facebook, Twitter, Instagram oder Pinterest. Er erschließt darüber hinaus über die Suchmaschinen weitere Zielgruppen, die Sie über soziale Medien nicht erreichen.

Der zweite Vorteil: Sie haben selbst das Hausrecht über Ihren Content und sind nicht auf die Willkür kommerzieller Unternehmen angewiesen.

„Nie alle Eier in einen Korb“ war schon immer eine kluge Regel.

Doch ein Punkt spricht gegen einen Unternehmens-Blog

Es ist leider so: Bloggen macht viel Arbeit.

Man kann es auch nicht an irgendwen delegieren.

Die für einen Unternehmensblog verantwortliche Person muss sich gut auskennen oder muss in der Lage sein, sich das nötige Wissen zu erarbeiten.

Sie muss schreiben können, zumindest so, dass man die Texte lesen mag.

Und sie muss die nötige Zeit haben. Ein Blog-Artikel pro Woche sollte anfangs schon drin sein.

Die Alternative: Sie suchen sich einen guten Blog-Texter, briefen ihn und versorgen ihn mit den nötigen Informationen. Einen wüsste ich schon ;-)