Was ist ein Keyword? Alle Fakten, klar verständlich

Website für Keywords optimieren
Wie sichtbar ist Ihr Unternehmen im Internet? Website-Check!
Ein Keyword ist ein Suchbegriff, der in eine Suchmaschine eingegeben wird. Der Suchende erwartet als Antwort passende Suchtreffer. Wenn Sie Ihre Website richtig optimieren, sind Sie bei den passenden Keywords vorne in der Suchergebnisliste dabei.

So in etwa könnte eine Definition des Begriffs Keyword lauten. Wirklich hilfreich ist die wohl nicht. Steigen wir also deutlich tiefer in die Materie ein.

Das ist mühsam, aber lohnt sich. Denn wenn Sie mit Ihrer Website erfolgreich sein wollen, müssen Sie verstehen, wie Keywords und gute Platzierungen in der Suchergebnisliste zusammenhängen. Und wie da auch noch die Benutzerzufriedenheit als wichtiger Faktor reinspielt.

Was fängt die Suchmaschine mit einem Keyword an?

Dies ist auch ein Einsteigerartikel, deshalb ein kurzer Ausflug: Was sind Suchmaschinen und wie arbeiten sie? Suchmaschinen durchsuchen regelmäßig das gesamte Internet und merken sich, wo was zu finden ist. Wer ein Keyword in die Suchmaschine eingibt, erhält als Ergebnis eine Liste von Webseiten. Die Webseiten, von denen die Suchmaschine denkt, dass sie am besten zur Suchanfrage passen.

Suchmaschinen können Webseiten nur anhand der Texte auf der Seite bewerten. Durch die Gesamtheit der Worte auf einer Seite erkennt die Suchmaschine, um welches Thema es auf der Seite geht. Wer mit seinen Webseiten zu rosaroten Ponys gefunden werden will, schreibt nicht nur deshalb über rosarote Ponys.

Ich schreibe hier absichtlich „Webseiten“ statt „Website“. Eine Website besteht meist aus mehreren Webseiten, die individuell in der Suchmaschine platziert sein können. Eine Unterseite kann also für einen Suchbegriff besser platziert sein als die Startseite (= Homepage).

Deshalb ist es möglich, dass die meisten Besucher einer Website nicht über die Startseite kommen, sondern über Unterseiten. Der Begriff Startseite ist also nicht ganz sauber, hat sich aber trotzdem durchgesetzt.

Statt Keyword werden Sie im Zusammenhang mit der Google Suche auch Bezeichnungen wie Suchbegriff, Schlüsselwort, Schlagwort, Suchwort, Stichwort, Suchterm, Keyword-Phrasen, Term und noch einige andere finden. Gemeint ist im Kern aber immer das, was hier im Folgenden vertieft wird.

Warum sollte ich mir Gedanken über meine Suchmaschinen-Platzierung machen?

Suchmaschinen wie Google sind für die meisten Webseiten die wichtigsten Lieferanten neuer Besucher. Durch das richtige Keyword – meist bieten sich mehrere an – steuern Sie, wie gut diese Besucher zu Ihnen finden und zu Ihrem Angebot passen.

Eine gute Platzierung auf der Suchergebnisseite ist Voraussetzung für erfolgreiches Online-Marketing. Es ist deshalb eine lohnende Investition, sich mit der Auswahl der richtigen Suchbegriffe für Ihre Webtexte intensiv zu befassen.

Warum sind Keywords so wichtig für Seite-1-Positionen bei Google?

Google strebt als Suchmaschine an, den Nutzern die am besten zur Suchanfrage passenden Ergebnisse zu liefern. Ob Ihre Website dazugehört, entscheidet sich durch die Keywords, die auf der Website verwendet werden.

Durch die Auswahl und sinnvolle Platzierung definieren Sie, bei welchen Websuchen Google Ihre Website anzeigen soll.

Nur Keywords ermöglichen Google, den Inhalt Ihrer Website zu verstehen und diese richtig einzusortieren. Wer hier unklar bleibt, landet dann eben ganz weit hinten in der Suchergebnisliste.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Nutzer-Erfahrung (User Experience): Wenn Ihre Website für ein spezielles Keyword weit vorne gelistet ist, müssen die Nutzer beim Besuch Ihrer Webpage die richtigen Signale senden. Ein negatives Signal wäre, wenn der Website-Besuch innerhalb weniger Sekunden abgebrochen wird und man zur Suchergebnisseite zurückkehrt. Google wird das bemerken und die Seite abstufen, wenn es häufiger vorkommt.

Deshalb ist es so wichtig, nicht nur die passenden Keywords auf seine Webseiten zu stopfen, sondern auch dafür zu sorgen, dass der Content der Seite für den jeweiligen Suchbegriff perfekt zu den Erwartungen der Suchenden passt.

Dies erzielt man durch Webseitenoptimierung bzw. Suchmaschinenoptimierung.

Die wichtigsten Keywords: Money Keywords

Money Keywords: Im Zusammen mit SEO (Search Engine Optimization = Suchmaschinenoptimierung) werden Sie diesem Begriff häufiger begegnen. Ursprünglich waren damit Keywords gemeint, mit denen ein Website-Betreiber mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr direkt Einnahmen generieren konnte.

„Sneaker kaufen“ ist beispielsweise ein Money-Keyword. Oder „Dachdecker Hamburg“.

Nach dieser Definition wären aber alle die außen vor, die keine Gewinnerzielungsabsicht mit der eigenen Homepage haben. NGOs beispielsweise oder gemeinnützige Organisationen oder einfach von Enthusiasten betriebene Informationsangebote.

Für diese wären Money-Keywords dann z.B. „Klimawandel“ oder „CSS“.

Umfassender betrachtet ist ein Money-Keyword also ein Suchbegriff, der häufig gesucht wird (= hohes Suchvolumen) und der hart umkämpft ist. Entweder weil man Geld verdienen möchte oder weil man vielleicht eine Weltanschauung transportieren oder Wissen vermitteln möchte.

Gleichzeitig ist Money-Keywords gemein, dass die Conversion Rate eher gering ist. Diese Konversions-Rate bezeichnet, wie oft eine Person das tut, was die Website beabsichtigt. Also Sneaker kaufen oder sich in den Newsletter eintragen.

Short Tail Keywords: Die Königsklasse

Short Tail Keywords sind kurze Suchanfragen, die nur aus 1 oder 2 Begriffen bestehen. „911 G“ oder „Einfamilienhaus München“.

Vorteil der Short Tail Keywords: Sie haben ein sehr hohes Suchvolumen.

Nachteil der Short Tail Keywords: Sie sind hart umkämpft, es ist schwer, für attraktive Short Tail Keywords gute Positionen auf der Suchergebnisseite (SERP) zu erzielen.

Zudem sind Short Tail Keywords recht unpräzise bzw. wenig trennscharf: Oft stellen Besucher fest, dass das Gesuchte doch nicht auf der eben aufgerufenen Seite dabei ist, weil sie eigentlich etwas anderes suchen. Dann wechseln sie zurück zur Suchmaschine und machen in vielen Fällen aus dem Short Tail Keyword ein Long Tail Keyword, indem sie weitere Begriffe ergänzen.

Dieser Streuverlust ist übrigens der Grund dafür, dass viele Money Keywords nicht so gute Conversion Rates bringen.

Long Tail Keywords: Die intelligente Alternative

Long Tail Keywords sind längere Suchanfragen aus 3 oder mehr Begriffen. Sie helfen Nutzern, ihre Suchintention klarer auszudrücken.

Beispiel: „Dachdecker“ ist ein Short Tail Moneykeyword. Nachteil aus Sicht des Suchenden: Es werden Dachdecker aus allen Regionen gelistet. Er braucht aber einen vor Ort.

„Dachdecker Frankfurt“ wäre für mich noch immer ein Short Tail Moneykeyword. Die Ergebnisse aus Sicht des Suchenden sind schon nutzbarer.

„Dachdecker Frankfurt Dämmung“ geht dann schon in Richtung Longtail. Hier ist eine klare Absicht des Suchenden zu erkennen und entsprechend präzise Suchergebnisse erwartet er.

Noch mehr Longtail wäre z.B. „Altbau Dach dämmen Kosten“. Solch ein Long Tail Keyword hat zwar kein hohes Suchvolumen, bringt also nicht viel Traffic. Dafür geht hier das Interesse des Suchenden schon sehr eindeutig in eine bestimmte Richtung und es wäre mit einer guten Informationsseite recht einfach möglich, eine gute Platzierung auf der Suchergebnisseite zu erzielen.

Oft ist es so, dass Short Tail Keywords zwar Traffic bringen, der Umsatz wird aber über die Long Tail Keywords gemacht. Anders ausgedrückt: In vielen Fällen haben Long Tail Keywords die bessere Conversion Rate (= Konversionsrate: Wie wahrscheinlich ist eine geplante Aktion eines Besuchers?).

Long Tail Keywords sind deshalb besonders am Anfang einer Webseiten-Optimierung oder der Neuerstellung einer Webpräsenz das Mittel der Wahl, um kurzfristig und gleichzeitig nachhaltig Erfolge zu erzielen.

Short-Tail vs. Long-Tail: Für welche Art von Keyword entscheiden?

Wer versucht, seine Website für ein Keyword besser zu platzieren, wird schnell feststellen, dass es sehr unterschiedliche Schwierigkeitsgrade gibt.

Es ist extrem schwer, für ein Shorttail Keyword wie „Auto“ in der Suchmaschine vorne gelistet zu werden.

Sehr viel einfacher ist es mit einem zusammengesetzten Longtail Keyword wie „Auto Ersatzteile Bochum“.

Worauf Sie setzen, hängt davon ab, wie viel Energie Sie in die Optimierung Ihrer Webseiten investieren wollen bzw. können.

Shorttail Keywords werden als attraktiv betrachtet, da sie sehr viel Traffic (= Besucher auf der Website) bringen. Deshalb sind sie auch hart umkämpft. Um nach vorne zu kommen, müssen Sie besser sein als eine große Zahl von Wettbewerbern, die sich ebenfalls viel Mühe geben, um vorne zu sein.

Der Aufwand, für ein Shorttail Keyword zu optimieren, ist deshalb in vielen Fällen gigantisch. Sie treten dabei gegen die ganz Großen auf Ihrem Themenfeld an und werden auch von den Besuchern mit diesen verglichen. Nur wenn Sie in diesem Vergleich mithalten können (oder aktiv daran arbeiten, mithalten zu können), ist das Optimieren von Short Tail Keywords strategisch sinnvoll.

Longtail Keywords (auch Keyword-Phrasen genannt) sind meist die sinnvollere Wahl. Wer „Auto Ersatzteile Bochum“ sucht, will genau das und steht wahrscheinlich auch kurz vor einem Kauf.

Die Besucherqualität von Longtail Keywords ist also im Normalfall besser, es kommen die Besucher, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Ihrem Angebot passen.

Gleichzeitig ist meist der Wettbewerb geringer. Die Anbieter in Hamburg oder München können Ihnen als Bochumer Spezialist in diesem Fall egal sein. Es ist also sehr viel einfacher, mit seiner Website auf die erste Seite bei Google zu kommen.

Ein Nachteil bei Longtail Keywords ist der wesentlich geringere Traffic. Das gleicht man dadurch aus, dass man seine Website für ein ganzes Bündel von Longtail Keywords optimiert.

Keywordrecherche: Das richtige Keyword finden

Bei der Keywordrecherche geht es darum, sich bei der Vielzahl der denkbaren Keywords auf die zu beschränken, die am sinnvollsten für das eigene Webangebot sind.

Hintergrund ist einfach, dass es sehr aufwändig ist, schon für ein einziges Keyword eine gute Platzierung zu erreichen. Diesen Aufwand treibt man deshalb nur dort, wo es sich lohnt.

Basis der Keywordrecherche ist das eigene Angebot, das man über seine Website vermarkten will und wie die potenziellen Kunden danach suchen.

Grob vereinfacht: Firma X bietet Produkt A und Dienstleistung B.

Potenzielle Kunden suchen dann z.B. nach „Produkt A“ und „Dienstleistung B“. Und natürlich auch nach „Produkt A kaufen“ und „Dienstleistung B buchen“. Und nach „Produkt A Düsseldorf Händler“. Und und und.

Wer bei der Keywordrecherche ein wenig nachdenkt und auch seine Wettbewerber analysiert, wird wahrscheinlich auf sehr viele mögliche Keywords kommen.

Aber welche dieser ganzen denkbaren Keywords sind wirklich gut und lohnen sich für die Suchmaschinenoptimierung? Das beantworten Keyword-Recherche-Tools.

Keyword-Recherche-Tools: Keywords finden und bewerten

Wer die Sinnhaftigkeit eines Keywords beurteilen will, muss wissen: Wie oft wird ein Keyword überhaupt monatlich gesucht? Wie hart ist die Konkurrenz? Wie wahrscheinlich ist ein Neukundengewinn über das Keyword?

Dieses Wissen ist die Basis von Suchmaschinenoptimierung und Webseitenoptimierung. Ohne Keyword-Tool kommt man dabei nicht besonders weit.

Wichtige kostenlose Keyword-Tools zum Keyword suchen sind:

Google Keyword Planer: Der Google Keyword Planer ist ein kostenloses Tool, das man nutzen kann, wenn man einen Google Account hat. Sie können sinnvolle Suchbegriffe ermitteln, sich ähnliche Begriffe anzeigen lassen und erfahren etwas über das ungefähre Suchvolumen und den Wettbewerb.

Sehr viel hilfreicher sind die Angaben, wenn man eine Google Ads Kampagne mit hohen Umsätzen fährt. Doch auch die Daten des kostenlosen Tools sind für die Keyword-Analyse nützlich.

Google Suggest oder Google Autocomplete: Bei einer Eingabe ins Suchfeld werden Ihnen in einer Liste direkt unter dem Eingabefeld Vorschläge gemacht. Diese basieren auf realen Suchanfragen anderer Nutzer und bieten wertvolle Hinweise für Ihre Keyword-Recherche.

Suchbegriffe finden mit Keyword-Tools: Google Autocomplete

Answer the public: Answer the public ist ein Keyword-Tool für visuell orientierte Menschen. Der Schwerpunkt liegt hier bei Fragen, die rund um ein Keyword gestellt werden. Aber darüber hinaus gibt es noch sehr viel weitere interessante Ergänzungen zu eingegebenen Suchbegriffen. Es lohnt sich fast immer, auch hier mal reinzuschauen. Zumal selbst in der kostenlosen Variante sehr viele Daten rausgegeben werden.

Kostenpflichtige Keyword-Recherche-Tools

Keyword Tool: Das Keyword Tool hatte mal eine interessante kostenlose Variante. Heute ist diese so reduziert, dass eigentlich kaum mehr Nutzwert bleibt. Es sei denn, man wählt eine Pro-Variante ab 69,- $ monatlich. Aber da gibt es meiner Meinung nach bessere Angebote.

KWFinder: Der Keyword-Finder war mal recht populär, als das kostenlose Angebot noch gut nutzbar war. Inzwischen ist das so stark eingeschränkt, dass man auf jeden Fall eine Bezahlvariante braucht. Mit 48-Stunden Geld-zurück-Garantie kann man kostenlos testen, ob man mit der Software gut arbeiten kann.

Sistrix: Sistrix bietet mit seinem SEO-Modul eine sehr gute Keywordanalyse, die wenig Wünsche offen lässt. Nachteil sind die monatlichen Kosten von 100,- Euro zzgl. MwSt. nur für dieses eine Modul. Für eine einmalige Analyse kann aber die Testversion hilfreich sein. Sie bietet für 14 Tage alle Funktionen und läuft dann von selbst aus, ohne dass Sie kündigen müssen.

XOVI: Eine weitere gute Möglichkeit der Keyword-Recherche bietet die XOVI Online-Marketing Suite. Auch hier gibt es eine 14-tägige Testversion, die automatisch ausläuft. Für monatlich 99,- Euro zzgl. MwSt. ist XOVI meiner Ansicht nach ein No-Brainer für alle, die die Optimierung ihrer Website ernst meinen. Für mich gehört XOVI neben Sistrix zu den Standardtools, die ich ständig nutze.

Weitere: Es gibt noch eine Menge weitere Tools zur Keywordrecherche. Beispielsweise Searchmetrics (faszinierend, aber wahnsinnig teuer), SemRush (speziell interessant, wenn Sie viel Werbung mit Google Ads treiben), Metrics Tools, Ryte oder auch kleinere Angebote wie PageRangers, Seobility oder Seolyze. Vieles ähnelt sich, manche sind preislich attraktiv, wenn das Gebotene reicht.

Keyword-Recherche zu kompliziert?

Sinnvoll kann es sein, das ganze Thema Keywordrecherche extern erledigen zu lassen. Vergleicht man die Kosten, die für die externe Lösung entstehen, mit dem Zeitaufwand, den man selbst hätte, ist das Outsourcing meist mit Abstand die attraktivste Option.

Alleine wenn Sie bedenken, wie viel Sie zunächst in die nötige Software investieren müssen und welche Zeit dann noch für die Einarbeitung in diese sehr komplexen Programme verloren geht. Und dann fehlt Ihnen immer noch die Erfahrung, die nötig ist, um die zahlreichen Vorschläge der Software auch nach Sinnhaftigkeit in Ihrem konkreten Fall bewerten zu können.

Ein strategisch denkender, konzeptionsstarker SEO-Texter ist der ideale Partner für Ihre Keyword-Analyse. Wenn Sie einen suchen, schicken Sie mir eine E-Mail oder rufen Sie mich an: +49 40 22 86 75 40

Wie entscheidet die Suchmaschine, welche Webseiten zu einem Keyword passen?

Bei der Bewertung einer Webseite nutzt eine Suchmaschine verschiedene Faktoren.

Wichtig sind unter anderem:

  • Kommt das Keyword auf der Webseite vor? (Und zwar an den richtigen Stellen sowie nicht zu selten und nicht zu oft.)
  • Bietet die Webseite möglichst den besten Content im Internet zu dem gesuchten Keyword?
  • Verlinken andere Websites mit ähnlichen Themen auf diese Webseite? Vielleicht sogar mit dem Keyword als Linktext?
  • Wie verhalten sich die Besucher auf dieser Webseite? Brechen sie den Besuch sofort ab oder verweilen sie länger? Nehmen sie womöglich sogar Kontakt auf oder kaufen sie etwas?

Je besser Ihre Webseite unter diesen Aspekten punktet, desto höher die Wahrscheinlichkeit, für ein bestimmtes Keyword weit vorne gelistet zu sein.

Keywords On-Page platzieren

Wer seine Keywords gefunden hat, muss Google nun mitteilen, dass seine Website dafür bitte gut gelistet sein soll. Das erreichen Sie, indem Sie die Keywords richtig auf Ihren Webseiten unterbringen. Der Fachbegriff dafür ist Onpage-Optimierung, es geht also darum, eine spezielle Webseite zu optimieren.

Ideal ist, wenn Sie für jedes Ihrer Keywords eine separate Unterseite anlegen und das Keyword dann jeweils an den folgenden Stellen unterbringen:

URL: Am einfachsten benennen Sie die Unterseite nach dem Keyword. Das sieht dann z.B. so aus: www.meine-website.de/keyword/. Man nennt das dann „sprechende URL“ oder Keyword-URL.

Title-Tag: Der Title ist die Zeile, die in der Suchergebnisliste fett gedruckt erscheint. Hier sollte Ihr Keyword möglichst im vorderen Bereich enthalten sein.

Content: Im Text Ihrer Seite muss Ihr Keyword natürlich ebenfalls vorkommen. Am besten einmal in der <h1>-Headline, sie können es auch in <h2>- und/oder <h3>-Headlines nutzen. Zudem mindestens einmal im sonstigen Text. Wichtig ist, bei der Keywordhäufigkeit nicht zu übertreiben.

Bilder: Bilder, die sie auf der Seite verwenden, können das Keyword im Dateinamen enthalten, zudem im Alt-Text.

Meta-Tag Descriptions: Im Beschreibungstext sollte das Keyword enthalten sein.

Meta-Tag Keywords: Hat heute keine Bedeutung mehr. Ignorieren. Zumindest nicht mit Keywords vollstopfen, wie ich das in meinem Website-Check immmer wieder sehe.

Grundsätzlich ist es heute wichtig, nicht zu sehr auf einzelne Keywords zu achten. Google weiß inzwischen ganz gut, welche weiteren Begriffe in Kombination mit bestimmten Keywords in guten Webtexten zu einem Thema auftauchen. Auch diese Begriffe sowie Synonyme sollten Sie verwenden. Der Einsatz von WDF*IDF-Tools hilft, die entsprechenden Begriffe zu nutzen. Allerdings unterstützen dabei Erfahrung und Augenmaß, man sollte die Empfehlungen der Tools eher nicht detailgetreu umsetzen.

Suchintention berücksichtigen

Für die Onpage-Optimierung ist es sehr hilfreich, seine Keywords nach unterschiedlichen Suchintentionen zu gruppieren.

Insbesondere interessieren uns zwei Kategorien:

Informationsorientierte Suchanfragen: Hier erwarten die Suchenden weiterführende Informationen zu einem Thema. Typischerweise werden Long Tail Keywords eingesetzt. Ein passendes Suchergebnis ist eine entsprechende Informationsseite mit ausreichender Informationstiefe.

Ein Beispiel für solch eine informationsorientierte Suchanfrage: „Facebook als Webseite nutzen“. So sucht jemand, der darüber nachdenkt, keine eigene Website mehr zu haben, sondern sein Business nur noch über Facebook zu betreiben.

Transaktionsorientierte Suchanfragen: Man ist bereits informiert genug und sucht ein konkretes Angebot, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit, es zu nutzen. Typisches Beispiel: „Webseiten gestalten lassen“.

Auf transaktionsorientierte Suchanfragen sollte man nicht mit einer Informationsseite antworten – die Suchenden haben die Informationsphase bereits hinter sich. Stattdessen sind konkrete Angebotsseiten gefragt, auf denen ein Produkt oder eine Dienstleistung so überzeugend dargestellt wird, dass es am Ende der Seite zur Conversion kommt.

Keywords Off-Page platzieren

Mit Off-Page sind Optimierungen gemeint, die nicht auf Ihrer eigenen Website stattfinden. Am wichtigsten sind unter diesem Aspekt Links von anderen Websites. Bei diesen kann man darauf achten, das Keyword im Linktext (auch Ankertext genannt) zu verwenden.

Das ist aber eine gefährliche Gratwanderung, bei der man vorsichtig sein muss. So ist zum Beispiel eine Verlinkung über Money-Keywords fast immer sehr kritisch zu sehen. Denn natürlich entstehende Links lauten selten „Sneaker kaufen“, sondern vielleicht eher „aktuelle Sneaker Releases“.

Ihr Keyword bei Google Ads

Google Ads kann eine interessante Methode sein, wenn es darum geht, für seine Keywords schnell hohe Sichtbarkeit im Internet zu erreichen. Sie bieten dabei eine bestimmte Summe für einen Klick auf eine Anzeige, der dann auf Ihre Website führt. Die Platzierungen werden dabei durch ein Auktionsverfahren an die Bietenden vergeben.

Der Klick auf ein Money Keyword ist dabei meist teuer. Zudem sorgen sehr viele Klicks dann gern für explodierende Kosten. Long Tail Keywords sind oft deutlich günstiger (nicht immer), bringen aber auch sehr viel weniger Traffic. Dafür ist die Wahrscheinlichkeit einer Conversion häufig höher.

Wie sichtbar ist Ihre Website für ein bestimmtes Keyword?

Wer sich die Mühe macht, eine Webseite für ein Keyword zu optimieren, will auch wissen, wie die Seite für dieses Keyword im Vergleich zum Wettbewerber rankt.

Nun kann man natürlich selbst das Keyword bei Google eintippen und sich die Ergebnisliste anschauen. Dabei müssen Sie aber beachten, dass Google personalisierte Ergebnisse ausspielt, die beispielsweise ganz extrem davon abhängen, an welchem Ort Sie suchen. Ein Münchner sieht komplett andere Ergebnisse als ein Berliner.

Zudem wird es mühsam, wenn man auf diese Art jede Woche eine Liste von hunderten relevanter Keywords checken will.

Hier setzt ein Sichtbarkeitsindex wie der Sistrix-Sichtbarkeitsindex oder der XOVI-OVI an. Dabei werden wöchentlich, teilweise sogar täglich, die Platzierungen vieler Websites ermittelt. Wenn jeweils eine gewisse Relevanz im Markt erreicht ist, ist nicht nur Ihre Website dabei, sondern es finden sich auch die Ihrer Wettbewerber zum Vergleich.

Um noch bessere Ergebnisse zu erhalten, können Sie auch individuelle Keyword-Sets anlegen, die dann nur die Keywords enthalten, die wirklich für Sie wichtig sind.

Wenn Ihnen das zu aufwändig klingt: Sie werden diesen Aufwand treiben müssen, wenn Sie im Online-Marketing gegenüber Wettbewerbern langfristig eine Chance haben wollen. Sie müssen sich aber nicht selbst darum kümmern. Ich berate und betreue seit 2006 zufriedene Kunden rund um die Optimierung ihrer Websites und unterstütze auch Sie gern auf diesem Themenfeld. Für eine kostenlose Erstberatung schicken Sie mir eine E-Mail oder rufen Sie mich an: +49 40 22 86 75 40

Wer schreibt hier?

Online-Marketingberater Michael BondzioMein Name ist Michael Bondzio, ich bin Konzeptioner, Texter und Marketingberater. Aus meiner über 20jährigen Tätigkeit für nationale sowie internationale Marken und Unternehmen aller Größenklassen habe ich jede Menge Erfahrungen, die ich in diesem Blog teile.

Den ersten professionellen Kontakt mit dem Internet hatte ich 1996 als Kreativdirektor, heute berate ich Selbständige sowie Management und Unternehmensleitung kleiner und mittelständischer Unternehmen zur automatisierten Neukundengewinnung über das Internet.

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