Mit Landingpages stellen Sie bestimmten Besuchergruppen optimierte Einstiegsseiten zur Verfügung. Sie sind ein ideales Marketing-Instrument, wenn Sie über Ihre Website Kunden gewinnen und Dienstleistungen oder Produkte verkaufen wollen.

Betrachten Sie Landingpages als optimierte Homepages

Klassisch betrachtet ist die Homepage die „Startseite“ einer Webpräsenz. Die weit verbreitete Annahme ist, dass alle Besucher über diese Seite den Besuch der Website beginnen.

Tatsächlich ist das bei gut optimierten Websites meist nicht der Fall. Hier gibt es zahlreiche mögliche Startseiten. Beispielsweise bestimmte Unterseiten der Website oder auch einzelne Blog-Beiträge.

Wer das verstanden hat, kommt schnell auf die Idee, solche Einstiegsseiten ganz gezielt anzulegen. Das sind dann Seiten, die auf ein bestimmtes Thema optimiert sind. Oft verfügen diese Seiten nicht einmal über eine Navigation. Das kann hilfreich sein, wenn direkt auf der Landingpage ein Verkauf oder eine Bestellung herbeigeführt werden soll.

Entgegen oft gehörter Meinungen ist der Verzicht auf eine Navigation aber kein zwingendes Kennzeichen von Landingpages. Denn in vielen Fällen – wenn z.B. sofortige Verkäufe oder Bestellungen unrealistisch sind (wer beauftragt schon spontan eine Hausbaufirma) – kann es auch erwünscht sein, dass die Besucher einer Landingpage eine komplette Navigation vorfinden, um sich auf einer Website frei bewegen zu können.

Was bringt eine Landingpage?

Das Ziel einer Landingpage ist es, ein ideales Suchergebnis für eine Suche in Suchmaschinen zu liefern.

Ein Beispiel: Nehmen wir an, Sie führen eine Werkstatt für Vintage-Fahrzeuge. Nun sucht jemand im Internet nach „G50 Getriebe Geräusche“.

Wenn Sie jetzt eine durchschnittliche Website haben, verfügt diese über circa 15 bis 20 Unterseiten. Auf diesen Unterseiten wird man einiges an Inhalten finden, eine so spezielle Suche wie die nach dem G50-Getriebe dürfte allerdings nicht abgedeckt sein.

In der Folge werden Sie ganz einfach nicht gefunden, bzw. tauchen irgendwo auf Seite 17 bei Google auf.

Falls Sie Google Analytics und die Search Console installiert haben und ab und zu mal in die Auswertungen schauen, werden Sie solche Suchanfragen entdecken können, bei denen Sie praktisch unsichtbar sind.

Wenn noch auffällt, dass diese Suche häufig vorkommt, sollten Sie darüber nachdenken, eine Landingpage anzulegen. Das ist eine neue Unterseite für Ihre Website, die möglichst den besten Inhalt zu G50-Getriebeproblemen bietet, den man im Internet finden kann.

Denn Ihr Ziel ist, mit dieser Unterseite bei den entsprechenden Suchanfragen weit oben platziert zu sein.

Eine ideale Landingpage bietet Informationen und löst Probleme

Der Sinn einer Landingpage ist, dem Suchenden genau die Informationen und Problemlösungen zu bieten, die er sucht.

Dazu startet man im Normalfall, indem sein Problem im Text der Seite direkt aufgegriffen wird. So dass dem Besucher sofort klar ist, dass er hier richtig ist.

Hintergrundinfos sind wichtig. Sie vermitteln nicht nur die fürs Verständnis nötigen Grundlagen, mit Ihnen stellt man sich auch als versierter Experte dar.

Nicht fehlen dürfen auch verschiedene Lösungsmöglichkeiten für das Problem. Selbst wenn es einem darum geht, am Ende möglichst eine bestimmte Möglichkeit zu verkaufen, ist es hilfreich, alle Varianten aufzuführen.

Auch Do-it-yourself sollte nicht ausgeklammert werden. Es zeugt von Souveränität und einem überlegenen Expertenstatus, wenn man DIY nicht fürchtet, sondern als valide Alternative für bestimmte Menschen darstellt, die die nötige Qualifikation haben. Es gibt immer noch genügend Kunden für die eigene Leistung, die die nötigen Kenntnisse und Fertigkeiten nicht haben, denen das Werkzeug fehlt oder die einfach keine Lust oder Zeit zum Selbermachen haben.

Wichtig auf einer Landingpage ist mindestens ein Call-to-action, spätestens am Ende der Seite. Hier wartet dann beispielsweise ein Formular, mit dem man einen Kostenvoranschlag für eine Getriebereparatur anfordern kann.

Klug ist es, zusätzlich einen niedrigschwelligen Call-to-action anzubieten. Wer aktuell noch nicht an Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung interessiert ist, abonniert vielleicht den kostenlosen Newsletter, über den Sie dann langfristig an diesem potenziellen Kunden dranbleiben können.

Landingpages gehören zu Ihren wichtigsten Marketing-Instrumenten

Es sind zahlreiche Vorteile, die Landingpages so interessant für Ihr Marketing machen:

  • Eine Landingpage macht es möglich, sich sehr präzise für Suchanfragen in Suchmaschinen zu positionieren. Ihre Website wird besser gefunden und die Suchenden bekommen exakt die Inhalte, die sie suchen.
  • Eine Landingpage kann für niedrigere Klickpreise bei Google Adwords sorgen. Google bevorzugt Seiten, die perfekt zu einer Suchanfrage passen. Im Ergebnis zahlen Sie weniger pro Klick als Wettbewerber, die keine gut optimierte Landingpage haben.
  • Eine Landingpage ist die ideale Ergänzung zum Online-Marketing in Form von Anzeigen oder Bannern, beispielsweise auf Facebook oder Twitter. Das Werbemedium dient dann nur zum Anteasern des Interessenten, die weiterführende Info gibt es auf der Landingpage, auf der am besten auch gleich gekauft oder gebucht werden kann.
  • Eine Landingpage eignet sich zur Vermittlung zusätzlicher Informationen bei der Nutzung von klassischen Anzeigen, Werbebriefen oder Flyern. Statt die Adresse der Homepage anzugeben – wie es meist gemacht wird – gelangt der Interessent direkt zu für ihn relevante Infos.
  • Eine Landingpage kann die Konversionsrate steigern. Durch die klare Ausrichtung auf ein bestimmtes Ziel – zum Beispiel einen Kauf oder einen Auftrag – erhöht sie die Wahrscheinlichkeit dieses Ziel zu erreichen.

Auch Landingpages müssen für Suchmaschinen optimiert sein

Suchmaschinenoptimierung ist wichtig, wenn Landingpages ihre volle Leistungsfähigkeit entfalten sollen. Achten Sie unter anderem auf:

Seitentitel: Google stellt den Seitentitel als erste Zeile im Suchergebnis dar. Ein guter Seitentitel enthält den jeweiligen Suchbegriff und ist so getextet, dass Interessenten ihn anklicken.

Seitenbeschreibung: Google nutzt die Seitenbeschreibung (Meta-Description) häufig als Erläuterungstext im Suchergebnis. Eine gute Seitenbeschreibung enthält den Suchbegriff und ist so getextet, dass sie zum Klicken animiert.

Überschriften: Überschriften auf einer Webseite schaffen Übersichtlichkeit und erleichtern Suchmaschinen die Einordnung der Seite. Auch in die Überschriften gehören Suchbegriffe.

Bilder: Bilder dienen nicht nur zur optischen Auflockerung, sie bieten auch wertvolle ergänzende Inhalte für Suchmaschinen. Eine Landingpage hat dadurch die Chance, auch in den Ergebnissen der Google-Bildersuche aufzutauchen. Der richtige Platz für Suchbegriffe sind die Namen der Bilder sowie die Title- und Alt-Attribute.

Seien Sie nicht sparsam mit Landingpages

Wenn Sie Kunden im Internet gewinnen wollen, sind Landingpages ein wichtiges Instrument dazu. Wann immer Sie eine Idee für eine Landingpage haben und die verfügbaren Daten diese Idee stützen: Setzen Sie die Landingpage schnell um.

Sie können diese so einrichten, dass sie vor Suchmaschinen verborgen ist. Das kann zum Beispiel bei Landingpages für Adwords-Kampagnen sinnvoll sein.

Es kann aber auch eine vernünftige Strategie sein, Landingpages in die Navigation der Website zu integrieren. Das gilt speziell bei solchen Landingpages, die über die regulären Suchergebnisse (also nicht z.B. Adwords-Anzeigen) auffindbar sein sollen.

Eine ganz unauffällige und trotzdem sehr effektive Verlinkung erzielen Sie übrigens, wenn Sie Landingpages als Blog-Artikel aufsetzen. Wenn Sie mit einem unkomplizierten CMS wie WordPress arbeiten, müssen Sie dann auch nicht warten bis der Webdesigner mal Zeit hat, sondern können eine Idee für eine Landingpage schnell selbst verwirklichen.

Ideen für Landingpages gibt es genug, wenn man erst mal angefangen hat, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Und die beste Landingpage ist die, die noch heute online geht ;-)