Auch wenn Ihr Unternehmen eher lokal aufgestellt ist, dürfte die Sichtbarkeit im Internet für Sie erfolgsentscheidend sein. Noch mehr gilt das für überregional tätige Unternehmen. Doch wie kann man seine Sichtbarkeit verbessern, um bei Google besser gefunden zu werden?

Gibt es heutzutage eigentlich noch Märkte, die nicht umkämpft sind? Ehrlich gesagt, fallen mir gerade keine ein. Höchstens sehr umkämpfte – wie Versicherungen und Finanzdienstleistungen – und etwas weniger umkämpfte – wie lokale Bauunternehmen, Handwerker, Architekten, Heilpraktiker …

Die meisten anderen – und damit wohl auch Sie – dürften sich mit dem eigenen Unternehmen irgendwo dazwischen befinden.

Vom Wettbewerb zur Kostenspirale

Wettbewerb belebt das Geschäft – sagt man. Stimmt, belebt wird aber vor allem das Geschäft für Google. Denn da es nur 10 Plätze auf der ersten Suchergebnisseite gibt, wird es dort schnell eng.

Je mehr Wettbewerber es also gibt und je voller deren Taschen sind, desto teurer wird es, ganz vorne mitzuspielen.

Google freut das. Sie wohl nicht.

Was tun, wenn Geld nicht unbegrenzt vorhanden ist?

Egal ob Adwords oder klassische Suchmaschinenoptimierung – irgendwann ist für jeden die Schmerzgrenze erreicht, rechnet es sich nicht mehr, ganz nach vorne kommen zu wollen.

Doch wer im Internet nicht ganz vorne dabei ist, ist praktisch nicht präsent.

Was tun?

Mein Vorschlag: Ausweichen.

Damit meine ich, Nischen zu suchen und zu besetzen, in denen der Wettbewerb nicht ganz so intensiv ist.

So reduzieren Sie den Wettbewerbsdruck

Ein Beispiel: Wenn Sie ein Webdesigner sind, können Sie Websites für alle Arten von Kunden erstellen. Entsprechend schwer wird es dann, bei deren Suchen vorne in den Ergebnislisten aufzutauchen. Und entsprechend schwer wird es auch, sich vor Interessenten als einzigartiger Spezialist zu präsentieren.

Wenn Sie sich dagegen auf eine einzige Zielgruppe spezialisieren – sagen wir mal auf Hotels und Gastronomie – werden Sie bei einer entsprechenden Suche mit viel größerer Wahrscheinlichkeit gefunden. Außerdem werden Sie auch sofort als Experte erkannt, denn im Gegensatz zu den ganzen Bauchladenbesitzern sind Sie nun mal unübersehbar der Profi für Hotel- und Gastronomiewebsites.

Nur ein Beispiel. Wenn Sie ein wenig überlegen, werden Ihnen sicher entsprechende Möglichkeiten in Ihrem Tätigkeitsfeld einfallen.

Spezialisten bevorzugt

Attraktiv ist solch eine Spezialisierung übrigens auch deshalb, weil man sich dadurch gleichzeitig auf seine Wunschkunden ausrichten kann. Also auf die Kunden, für die man besonders gern arbeitet, oder die besonders zuverlässig bezahlen.

Und dass mit einer Spezialisierung die Wahrscheinlichkeit für Anrufe, Bestellungen, Kontaktaufnahmen oder Conversions über die eigene Website steigt, ist ja auch nicht verkehrt …