Bilder-SEO: die komplette Anleitung

Aus der Zeit ohne Bilder-SEO: Analogkamera

Bilder-SEO war nicht immer so wichtig wie heute

Wie sichtbar ist Ihr Unternehmen im Internet? Website-Check!
Bilder-SEO klingt für viele ziemlich überflüssig. Tatsächlich sollten sich auch diejenigen Bilder-SEO genau ansehen, die denken, dass Bilder für ihr Geschäftsmodell unwichtig sind.

2 Basisfakten zu Bildern:

  1. Websites ohne Bilder werden von Besuchern schneller wieder verlassen.
  2. Bilder können dazu beitragen, dass eine Website bei Google besser gelistet wird.

Spricht beides dafür, Bilder auf der Website zu haben.

Man muss Bilder aber richtig einbauen. Und da kommt Bilder-SEO ins Spiel.

Übrigens: Wenn Sie immer noch glauben, dass Google keine Bilder „lesen“ kann, dann schauen Sie sich diese Website an, auf der Google den aktuellen Stand der Bilderkennung mit AI und Machine Learning vorstellt: https://cloud.google.com/vision/

Sie können dort eigene Bilder hochladen und staunen, welche Informationen diesen entnommen werden. Auch Texte im Bild werden gelesen.

Bilder-SEO: Was ist das?

Beim Bilder-SEO geht es darum, Bilder auf der eigenen Website so zu optimieren, dass Suchmaschinen den Inhalt des Bilds besser erfassen können.

Zudem sollen Bilder technisch so aufbereitet sein, dass sie die Ladezeit nicht beeinträchtigen und problemlos in den Google Index aufgenommen werden können.

Wo wirkt sich Bilder-SEO aus?

Gut optimierte Bilder zeigen an verschiedenen Stellen in der Google Suche positive Effekte. Was hiervon für Sie relevant ist, hängt davon ab, welche Bedeutung Bilder für Ihr Geschäftsmodell haben.

Entweder geht es Ihnen darum, dass ein Bild selbst gefunden wird. Oder Sie wollen eine Webseite durch ein integriertes Bild besser auffindbar machen.

Platzierungen in der Google Bildersuche: Ihre Bilder werden angezeigt, wenn Menschen konkret nach Bildern suchen.

Das kann interessant sein, wenn Sie ein Produkt verkaufen, das man sich vor einem Kauf ansehen will. Oder wenn Ihre Dienstleistung optisch attraktiv darstellbar ist. Die Bildersuche kann in diesen Fällen viel interessanten Traffic auf die Website bringen.

Bild-Ergebnisse in der Universal Search: Bei manchen Suchen werden auch auf der normalen Suchergebnis-Seite zusätzlich einige Bildergebnisse angezeigt., als Featured Snippets.

Das geschieht immer dann, wenn viele Menschen ein Bild als Suchergebnis erwarten. Dies ist eine sehr gute Platzierung, wenn Sie entsprechende Bilder haben und diese Suchenden zu Ihrem Geschäftsmodell passen.

Bessere Platzierungen von Webseiten in der regulären Suche: Das bleibt als Ziel aller Unternehmer und Dienstleister, die aufgrund ihres Geschäftsmodells keine differenzierenden Bilder zu zeigen haben.

Das trifft zu, wenn Sie keine zum Inhalt Ihrer Website passenden Bilder erstellen können, die stark genug sind, in der Bildersuche aufzutauchen. Oder wenn ihre Zielgruppe einfach nicht nach Bildern sucht.

In diesen Fällen nutzen Sie Bilder nur als Verstärker, der hilft, Ihre Webseite besser in der Ergebnisliste zu platzieren, um damit Kunden zu gewinnen.

Was übrigens sinnlos ist: Starke Bilder auf die Website nehmen, die in der Bildersuche angezeigt werden, die aber keinen Bezug zu den Themen haben, um die es auf Ihrer Website geht.

Sie bekommen dann zwar Traffic über die Bildersuche, diese Besucher sind aber schnell wieder weg, weil sie etwas anderes erwartet haben. Das sendet schlechte Nutzersignale an Google und wird am Ende dazu führen, dass Ihre Website schlechter rankt statt besser.

Bilder-SEO – einmal mit allem

Wir werden uns jetzt nach und nach alle Aspekte des Bilder-SEO ansehen, die wichtig sind:

  • Qualität von Bildern – ein weicher SEO-Faktor
  • Größe und Ladezeit von Bildern
  • Richtige Attribute von Bildern

Bilderqualität als Rankingfaktor

Irgendwelche miesen, technisch schlechten Fotos ohne interessanten Inhalt sollten Sie nicht auf die Website stellen.

Jedes Bild zahlt aufs Imagekonto Ihres Unternehmens ein – oder zieht es in die roten Zahlen.

Auch anzügliche Bilder auf Business-Seiten vermeidet man besser.

Unpassende Bilder geben ein starkes negatives Signal an Google: dem Besucher hat die Seite nicht gefallen, er hat den Besuch schnell abgebrochen. Wenn das häufiger passiert, rutschen Sie in der Ergebnisliste nach hinten.

Veröffentlichen Sie deshalb nur attraktive Bilder, die zu Ihrem Unternehmen passen.

Noch besser ist, wenn diese Bilder einzigartig sind. Stockbilder, die auch auf vielen anderen Websites verwendet werden, haben schlechte Chancen, bei der Bildersuche aufzutauchen.

Grund genug, die alte Kamera rauszukramen, zum Smartphone zu greifen oder einen Fotografen zu beauftragen.

Wie misst man die Größe von Bildern?

Wenn wir von der Größe von Bildern sprechen, gibt es zwei Werte, die voneinander abhängen. Und einen dritten Wert, den Sie bitte vergessen.

Die Größe in Pixel: Jedes Bild hat eine Breite und eine Höhe, die man in Pixel – also in einzelnen Bildpunkten – angibt. Ein Bild der Größe 1.920 x 1.080 Pixel füllt beispielsweise exakt den am häufigsten eingesetzten PC-Monitor aus. Dieses Format wird auch als Full-HD bezeichnet und entspricht rund 2 Megapixel.

Die Größe in Byte: Jede Bilddatei hat eine Größe, die man in Byte bzw. den nächstgrößeren Einheiten KB oder MB misst.

Die Größe der Bilddatei hängt zum einen von der Bildgröße in Pixel ab. Ein Bild mit 24 Megapixel wird immer eine größere Bilddatei ergeben als eines mit 12.

Der zweite entscheidende Faktor für die Größe einer Bilddatei ist die Kompression. Dazu kommen wir noch.

Die Bildauflösung in dpi oder ppi: dpi steht für „Dots per Inch“, ppi für „Pixel per Inch“. Die Begriffe meinen mehr oder weniger dasselbe, Haarspalter werden das anders sehen.

Obwohl viele Webdesigner diese Werte noch immer für wichtig halten: Vergessen Sie es.

Insbesondere ist es komplett sinnlos, in Photoshop den dpi-Wert einer Datei von 300 auf 72 oder 150 ppi zu ändern und dann zu denken, dass Bild wäre für Webseiten optimiert. (Und das denke ich mir nicht aus, sondern sehe es oft in meinem Website-Check. Es gibt sogar Blog-Artikel auf großen Blogs, die so was empfehlen …)

Eine Änderung der dpi-Angabe ändert niemals die Dateigröße, die Menge an Pixeln im Bild bleibt also gleich.

Zudem ignorieren alle Browser den dpi-Wert einer Bilddatei. Sie richten sich ausschließlich nach den Pixeln, die ein Bild tatsächlich hat und den über HTML oder CSS übermittelten Angaben zur Darstellungsgröße.

Bildgröße und Ladezeiten

Wie groß ein Bild ist, hat direkten Einfluss auf die Ladezeiten einer Website.

Wenn eine Website zu lange lädt, springen die Besucher noch während des Ladens ab. Sie kennen das wahrscheinlich selbst. Man wartet nicht 6 Sekunden oder noch länger, bis endlich was zu sehen ist.

Fast immer sind für lange Ladezeiten zu große Bilder verantwortlich. Der Klassiker: Hintergrundbilder, die beispielsweise 5 MB groß sind.

5 MB auf einem Smartphone laden, bei schlechter Verbindung – das dauert. Außerdem werden die Leute Sie hassen, weil Sie deren Datenvolumen sinnlos verbrauchen.

Wenn ich so etwas in meinem Website-Check sehe – und das kommt oft vor – schaffe ich es meist, die Dateigröße deutlich unter 0,5 MB zu bringen.

Der Effekt auf die Ladezeiten ist enorm.

Noch schlimmer ist das mit den Ladezeiten, wenn gleich mehrere Bilder auf einer Webseite falsch angelegt sind.

Das richtige Bildformat wählen

Um ein Bildformat zu wählen und Bildgrößen passend zu reduzieren, müssen Sie wissen, mit welchen Monitoren Ihre Zielgruppe online geht.

Bei Google Analytics kann man sich das anzeigen lassen.

Bei mir sind es rund 92 % der Besucher mit Full-HD-Monitor oder kleiner.

Etwas über 7 % haben einen Monitor mit 2.560 x 1.440 Pixeln und nur knapp 1 % surft mit 3.840 x 2.160 Pixeln, also einem 4K-Monitor.

Die Werte werden bei Ihnen wahrscheinlich ähnlich sein.

Gehen wir also mal von der Masse aus, mit einem Monitor mit 1.920 x 1.080 Pixeln. Wenn ich nun ein Bild anlegen möchte, das so breit ist wie ein Viertel der Bildschirmbreite, dann misst es in der Breite 480 Pixel. Die Höhe nehmen wir in diesem Beispiel mit 320 Pixel an.

Wenn Ihr Ausgangsbild aus der Digitalkamera nun beispielsweise 6.000 x 4.000 Pixel groß ist, dann nehmen Sie es nicht, wie es ist, sondern rechnen Sie es auf die Zielgröße 480 x 320 Pixel herunter.

Jedes Bildbearbeitungsprogramm kann das. Photoshop, Lightroom oder Affinity Photo beispielsweise. Wenn es kostenlos sein soll, ist Gimp interessant.

Wichtig ist, dass sich nach der Reduktion der Größe auch wirklich die Pixelangabe geändert hat. Und die Dateigröße sollte nach dem Speichern auch sehr deutlich geschrumpft sein.

Übrigens: Nicht beim Speichern das Original überschreiben. ;-)

Und noch mal übrigens: Bilder sollten nicht zu klein auf der Website erscheinen, wenn Ihnen die Bildersuche wichtig ist. Um die 750 bis 800 Pixel für die lange Seite scheint eine Mindestgröße zu sein, wenn man mit seinen Bildern gute Plätze im Ranking möchte.

Welche Bildgröße für 4K-Monitore?

Das bisher Beschriebene wäre die ideale Welt. Nun gibt es aber ja auch noch die 4K-Monitore und wir können davon ausgehen, dass das mit der Zeit immer mehr werden.

Für einen 4K Monitor muss ein Bild, dass ein Viertel der Bildschirmbreite belegt, mehr Pixel mitbringen. Statt 480 Pixel in der Breite sollte es 960 Pixel breit sein. Und die Höhe wächst entsprechend auf 640 Pixel.

Die Pixelmenge vervierfacht sich also und damit wächst auch die Dateigröße.

Wie man damit umgehen will, muss jeder für sich selbst festlegen. Denn eine vierfache Menge an Pixeln bedeutet auch eine längere Ladezeit. Auf den meisten Websites sind vor allem die Bilder für die Ladezeit verantwortlich. Und die Ladezeit ist inzwischen ein sehr wichtiges Kriterium für Google.

Auf meiner Website sind Bilder mehr Dekomaterial. Als Zugeständnis an 4K lege ich Bilder deshalb etwa 20 % größer an, als sie für Full-HD sein müssten.

Wenn 4K-Monitore bei meinen Besuchern häufiger vertreten sind, wird es vielleicht mal größere Bilder geben.

Hätte ich allerdings Produkte, bei denen hoch auflösende Produktfotos beim Verkaufen helfen und wüsste ich von meinen potenziellen Käufern, dass die ganz dicht an den Bildschirm gehen, um jedes Detail zu sehen, würde ich heute Bilder ganz sicher für 4K-Monitore anlegen.

Und dann eben akzeptieren, dass die Ladezeiten schlechter werden. Oder ich würde mich damit befassen, wie Bilder responsiv ausgeliefert werden können – also jeweils in der idealen Größe fürs Ausgabegerät.

Und was sind passende Bildformate für Smartphones?

Bei Smartphones gab es in den letzten Jahren eine absolut lächerliche Entwicklung hin zu immer mehr Pixeln, die in die winzigen Displays gequetscht werden. Um diese ganzen Pixel anzusteuern, müssen die Grafikkarten immer leistungsfähiger sein, schlucken immer mehr Strom – auch im Standby – und senken die Akkulaufzeiten.

Dabei sieht man mit dem Auge überhaupt keinen Unterschied. Konkret: ob ich auf einem Smartphone ein für Full-HD angelegtes Bild nutze oder eines für 4K ist egal.

Ok, mit der Lupe sieht man was. Aber das menschliche Auge kann diese Unterschiede aus normalem Betrachtungsabstand nicht auflösen.

Smartphones behandle ich deshalb bei der Entscheidung für Bildergrößen immer wie Full-HD-Monitore.

Die richtige Bildkompression

Unser Bild liegt jetzt in der richtigen Größe vor. Trotzdem kann die Datei immer noch zu groß sein.

Nun kommt die Komprimierung ins Spiel. Komprimierung bedeutet, dass durch Neuberechnung überflüssige Bildinformationen weggelassen werden. Dabei geht man so weit ans Maximum, dass man in der 100 %-Ansicht gerade noch keinen Unterschied zum unkomprimierten Bild sieht.

Auf vielen Websites, die ich in der Webseitenoptimierung habe, hole ich so locker 75 bis über 90 % Reduktion der Dateigrößen heraus.

Es gibt zwei wichtige Dateiformate, die sich gut komprimieren lassen: JPG und PNG.

PNG hat Vorteile, wenn große absolut einfarbige Flächen im Bild sind. JPG ist fast immer geeigneter, wenn Bilder sehr unruhig sind. Also bei normalen Fotos.

Bildkomprimierung kann jedes Grafikprogramm. Oder Sie nutzen ein spezielles Tool.

Auf dem Mac gefällt mir das kostenlose ImageOptim sehr gut. Eine Alternative auch für Windows ist JPEGmini, das allerdings nur JPGs komprimiert. Compressor.io ist eine Online-Anwendung, die alle wichtigen Formate beherrscht. Alternativ gibt es noch TinyPNG, das trotz seines Namens auch JPGs komprimiert.

Noch bequemer sind WordPress-Plugins wie Smush oder EWWW Image Optimizer. Es gibt auch noch ein paar andere, die Sie mit einer Google-Suche schnell finden.

Bilder mit den richtigen Attributen auszeichnen

Nach der ganzen Technik kommt jetzt endlich das, was den Texter besonders freut: er darf über Texte nachdenken, die zu den Bildern passen und gleichzeitig die richtigen Keywords enthalten.

Es gibt mehrere Stellen, an denen Texte für Bilder wichtig sind. Oder auch nicht. Wir kommen noch dazu.

  • Dateiname
  • Alt-Attribut
  • Title-Attribut
  • Beschriftung
  • Beschreibung
  • Umgebender Text um Bilder im Content

Bilder benennen: Dateinamen und SEO

Bilder sollten nicht einfach so heißen, wie sie aus Ihrer Kamera kommen oder wie der Stockfoto-Anbieter sie genannt hat. Schon weil das auf Dauer ziemlich unübersichtlich ist.

Wenn ich ein Bild sowieso umbenenne, achte ich darauf, dass ein sinnvolles Keyword im Dateinamen enthalten ist.

Also statt DSC02611.jpg so was wie bild-mit-keyword.jpg.

Manche sind der Meinung, dass Keywords im Dateinamen nicht mehr allzu wichtig sind. Mag sein. Da aber keiner genau weiß, wie Google arbeitet und künftig arbeiten wird und ich Bilder sowieso mit „sprechenden Namen“ umbenenne, nutze ich weiterhin Dateinamen mit Keywords. Schaden wird es nicht, vielleicht hilft es.

Wie immer gilt für Dateinamen: Nur Kleinbuchstaben, keine Umlaute, keine Leerzeichen, als Trennzeichen am besten das Minus-Zeichen bzw. der Bindestrich. Keinen Unterstrich verwenden.

Das Alt-Attribut

Das Alt-Attribut ist für SEOs neben dem Dateinamen das wichtigste Element zur Suchmaschinenoptimierung von Bildern.

Bei einer WordPress-Website beschriften Sie das Alt-Attribut in der Mediathek, im Feld „Alternativer Text“:

Eingabefeld für die Attribute eines Bilds in der WordPress Mediathek

Wenn Sie nicht WordPress nutzen, geben Sie die Attribute zwar an anderer Stelle ein, die Überlegungen dazu sind aber wie hier beschrieben.

Da das Alt-Attribut auch ein wesentliches Element der Barrierefreiheit von Websites ist, sollten Sie gut überlegen, was Sie hier hineinschreiben.

Ideal ist eine kurze Beschreibung von dem, was auf dem Bild zu sehen ist. Hintergrund: Sehbehinderte nutzen Screenreader und lassen sich Inhalte vorlesen.

Noch idealer ist, wenn diese Beschreibung auch sinnvoll das jeweilige Keyword enthält.

Man sollte sich mit dem Alt-Attribut nah an der Wahrheit halten. Google kann heute schon Bildinhalte erkennen und eines Tages wird diese Funktion auch in der Google-Suche genutzt werden.

Das Alt-Attribut sollte immer ausgefüllt werden. Außer bei Bildern, die ausschließlich fürs Webdesign zuständig sind und keine weitere Funktion haben. Beispielsweise Hintergrundflächen, Zierlinien und ähnliches.

Das Title-Attribut

Das Title-Attribut ist das einzige Feld, das WordPress selbst ausfüllt, wenn ein Bild hochgeladen wird.

Das liegt daran, dass der Titel in der Mediathek angezeigt wird und in der Listenansicht danach sortiert werden kann.

Zudem wird auf Webseiten der Text im Feld Titel manchmal angezeigt, wenn der Mauspfeil sich einige Zeit über einem Bild befindet.

Und auf Anhang-Seiten (Image Attachment Page) wird der Titel als h1-Headline angezeigt.

Für SEO hat das Feld eher keine Bedeutung.

Ich fülle das Feld meist mit einem ähnlichen Text aus, wie er auch im Alt-Feld steht.

Die Beschriftung eines Bildes

Die Beschriftung ist der Text, der in manchen Templates bzw. Themes als Bildunterschrift direkt bei einem Bild angezeigt wird.

Manche Anbieter von Stockbildern verlangen einen Lizenz-Hinweis ganz nah am Bild, auch dafür wird die Beschriftung genutzt.

Eine Bildunterschrift wird durch Google ausgewertet, es ist deshalb sinnvoll, hier einen Text einzusetzen, der das Keyword enthält.

Die Beschreibung eines Bildes

Hier können Sie sehr viele Hintergrundinformationen zu einem Bild liefern. Diese werden allerdings nicht mit einem Bild angezeigt, sondern nur dann, wenn Sie die Medienseite zu einem Bild aufrufen.

Da ich Medienseiten nie im Google-Index haben möchte, ist es für mich sinnlos, die Beschreibung auszufüllen.

Warum keine Medienseiten im Google-Index? Zu jedem Bild wird eine separate Medienseite angelegt. Diese enthält das Bild und die paar Worte, die Sie in den Attributen angegeben haben.

Wenn Sie nun 100 Seiten mit hochwertigem Content haben und 100 solcher Medienseiten ohne nützlichen Content, dann entwertet das aus Googles Sicht Ihre Website insgesamt.

Deshalb lasse ich Medienseiten nie in Suchergebnissen anzeigen. Das kann man z.B. durch das Plugin Yoast SEO einstellen.

Auch wichtig: Der Text um ein Bild herum

Wenn Sie ein Bild mitten auf einer Seite einbinden, steht im Normalfall drum herum einiges an Text.

Achten Sie dabei darauf, dass der Kontext dieses Textes in unmittelbarer Nähe zum Bild passt und dass das Keyword enthalten ist.

Bilder für Social Media vorbereiten

Wenn Sie gerne sehen, dass Ihre Webseiten auf sozialen Medien geteilt werden, dann sollten Sie auch die Open Graph Meta-Daten einsetzen.

Wenn jemand Ihren Link auf Linkedin, Twitter oder Facebook teilt, wird dann automatisch das Titelbild oder ein von Ihnen vorgesehenes Bild eingebunden.

Beiträge mit Bildern sind auf diesen Plattformen auffälliger und werden häufiger angeklickt.

Am einfachsten geht das Einrichten der Open Graph Meta-Daten mit einem Plugin wie Yoast SEO.

Bilder-SEO macht viel Arbeit. Lohnt das denn?

Bilder-SEO ist sicher nicht das, was man bei der Webseiten-Optimierung als erstes machen würde.

Außer wenn die Bilder für endlose Ladezeiten sorgen, das gehe ich immer sofort an.

Wenn Sie jedoch in punkto Suchmaschinenoptimierung insgesamt gut aufgestellt sind, kann das Optimieren von Bildern immer noch einige Prozente extra bringen.

Insofern sollte man sich zumindest bei neuen Beiträgen einfach angewöhnen, die obigen Punkte zu beachten. Wenn man Routine hat, sind das nur ein paar Minuten zusätzlich.

Unterstützung bei Bilder-SEO gesucht?

Im Rahmen der Webseitenoptimierung mache ich auch Bilder-SEO. Schicken Sie eine E-Mail oder rufen Sie mich an – +49 40 22 86 75 40 wenn Sie Unterstützung benötigen. Die Erstberatung ist kostenlos.

Wer schreibt hier?

Online-Marketingberater Michael BondzioMein Name ist Michael Bondzio, ich bin Konzeptioner, Texter und Marketingberater. Aus meiner über 20jährigen Tätigkeit für nationale sowie internationale Marken und Unternehmen aller Größenklassen habe ich jede Menge Erfahrungen, die ich in diesem Blog teile.

Den ersten professionellen Kontakt mit dem Internet hatte ich 1996 als Kreativdirektor, heute berate ich Selbständige sowie Management und Unternehmensleitung kleiner und mittelständischer Unternehmen zur automatisierten Neukundengewinnung über das Internet.

Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung brauchen: Rufen Sie mich an – +49 40 22 86 75 40 – oder schicken Sie eine E-Mail. Die Erstberatung ist kostenlos.

Bilder-Optimierung gesucht?

Ich optimiere Webseiten nachweislich erfolgreich seit 2006. Auch Ihre Website mache ich fit fürs Gewinnen von Neukunden. Bilder-SEO gehört dazu. Wenn Sie Interesse haben: Das Erstgespräch ist kostenlos. Rufen Sie mich an – +49 40 22 86 75 40 – oder schicken Sie eine E-Mail.

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